| HDTV-Lexikon Blu-ray-Disc das ist der Nachfolger der DVD, nachdem die HD-DVD das Rennen um die Gunst der mächtigen Filmstudios und der Konsumenten verloren hat. Das von Sony entwickelte Blu-ray-Format ist ein optisches Speichermedium für bis zu 50 Gigabyte (GB) und bietet bis zu acht Speicherschichten. Ihren Namen erhielt die hoch auflösende Edelscheibe, weil sie mit blau schimmerndem Laserlicht angesteuert wird.
DVI (Digital Video Interface). Die aus dem Computerbereich bekannte Anschlussnorm ermöglicht eine digitale Verbindung zwischen PC-Grafikkarte und Bildschirm. DVI ist voll kompatibel zu HDMI. Allerdings werden dabei nur Bildsignale übertragen; für den Ton ist ein Extrakabel notwendig.
Full-HD Fernseh- und Multimedia-Geräte, die dem höchsten derzeitigen Wiedergabestandard entsprechen,
zeigen besonders detailreiche Bilder mit 1920 mal 1080 Bildpunkten (Pixel).
HDCP (High Bandwidth Digital Content Protection). Von Intel entwickelte Verschlüsselungstechnik für den digitalen Kopierschutz von Video- und Audio-Inhalten über eine HDMI- oder DVI-Schnittstelle.
HD-DVD (High Density Versatile Disc). Konkurrenzprodukt zur Blu-ray-Disc, das von Toshiba erfunden wurde. Das Unternehmen hat die Vermarktung vor kurzem weitgehend gestoppt. Mit einem HD-DVD-Spieler kann man keine Blu-rays abspielen. Allerdings gibt es Kombigeräte für beide Formate.
HDMI (High Definition Multimedia Inter-face). Ein HDMI-Anschluss ermöglicht die Übertragung unkomprimierter digitaler Audio- und Videosignale und stellt somit die bestmögliche Bild- und Tonqualität sicher.
HDTV (High Definition Tele-Vision). Größte technische TV-Innovation seit der Einführung des Farbfernsehens 1967. Die Ausstrahlung erfolgt immer im Format 16:9 und meist mit Dolby Digital 5.1-Ton. Für den Empfang sind HDTV-Digitalreceiver und -Fernseher notwendig.
LCD (Liquid Crystal Display). Moderne Bildschirmtechnik. Dabei werden Flüssigkristalle zwischen zwei Glasscheiben durch Strom zum Leuchten gebracht.
PAL (Phase Alternating Line). Europäischer Standard für analoge Fernsehsignale. Das System wurde 1962 von Walter Bruch entwickelt, dem damaligen Entwicklungsleiter der AEG-Telefunken in Hannover.
Plasma Bei diesem Bildschirmtyp werden zwischen zwei Glasscheiben Moleküle von Xenon-Gas über anliegende Elektroden zur Explosion gebracht. Plasma-Displays sind extrem flach und sogar noch bei Blickwinkeln von 160 Grad scharf. |